Serielle Bepflanzung am Linienband

NaturLinie 105 im Grüne Hauptstadt Jahr

15.05.2017 | 14:12

Machen sich gemeinsam stark für die NaturLinie 105: v.l. Uwe Bonan (EVAG-Vorstand), Ulrich und Birgit Braun (Vorstand van Eupen Stiftung), Ulrich Falke (Grün und Gruga), Simone Raskob (Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017) und Michael Feller (EVAG-Vorstand).

Um den Aspekt Natur und Umwelt noch deutlicher herauszustellen, werden im Grüne Hauptstadt Jahr am Linienband der NaturLinie 105 nun Bäume gepflanzt. Den Anfang macht die Endhaltestelle Finefraustraße: Hier wurden in einem Steinkreis drei schmale, mittelgroße Pappeln gepflanzt. Dazu flächendeckende Stauden (Beinwell), die derzeit blühen und auch im Winter grün bleiben. Die schmalen Pappeln sollen zukünftig entlang des Verlaufs der Linie 105 als grüne Merkzeichen zu sehen sein.

Geplant ist, sukzessive, da wo es möglich ist, in der Nähe der Haltestellen kleine Flächen zu gestalten, so dass ein serieller Charakter entsteht und die Fahrgäste erkennen: Hier kann ich aussteigen und nach wenigen Schritten einen grünen Ort besichtigen und genießen. „Mit der neuen Bepflanzung am Linienband der NaturLinie 105 möchten wir unseren Fahrgästen einen wichtigen Impuls geben: Denn die Linie bietet die optimale Struktur, um die Grüne Hauptstadt Essen umweltfreundlich zu erfahren und zu entdecken", erklären die EVAG-Vorstände Uwe Bonan und Michael Feller.

Die neuen, eingefassten Grünflächen beleben das Stadtbild, erhöhen die Lebensqualität der Menschen, locken Insekten und Vögel an. Ein nicht zu unterschätzender Beitrag, sich in der Stadt wohl zu fühlen und in Kontakt mit der Natur zu kommen – direkt vor der Haustür. „Gerade jetzt im Grüne Hauptstadt-Jahr wollen wir Bürger und Gäste dazu einladen, mit der NaturLinie 105 die grünen Orte unserer Stadt zu besuchen", sagt Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin der Stadt Essen und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017.

Van Eupen Stiftung fördert das Projekt

„Uns hat das Konzept der NaturLinie 105 auf Anhieb sehr gut gefallen. Deshalb haben wir auch sofort unsere Unterstützung zugesagt, als es um die Idee ging, Bäume am Linienband zu pflanzen und damit auf die NaturLinie 105 aufmerksam zu machen", begründen Birgit und Ulrich Braun, Vorsitzende der van Eupen-Stiftung, ihr Engagement. Die van Eupen Stiftung mit Sitz in Dortmund setzt sich für die Erhaltung der Umwelt ein – schwerpunktmäßig mit Baumpflanzung und Begrünung. Ulrich Falke, Landschaftsarchitekt bei Grün und Gruga, hat mit großer Begeisterung die Grünplanung übernommen: „Die eingefassten Flächen sehen schön aus und die Blätter der Pappeln rauschen im Wind. Wir haben diese Bäume aber auch ausgewählt, um die Wahrnehmung der Fahrgäste zu erhöhen, denn sie sind in ihrer Struktur anders als die Bäume in der Umgebung."

Stadtnatur in Essen mit der Straßenbahn entdecken

Mit der NaturLinie 105 der EVAG können Essener Bürger und Gäste die durchgrünte Stadt eindrucksvoll erleben. Auf ihrer etwa 20 Kilometer langen Strecke befinden sich über 40 ausgewählte Naturorte: idyllische Grüntäler mit kleinen Bächlein wie zum Beispiel das Hexbachtal, parkähnliche Friedhöfe, durchgrünte Wohnsiedlungen wie im Moltkeviertel sowie Wälder und Landschaftsschutzgebiete. Neben historischen Parkanlagen wie dem Schlosspark Borbeck gibt es in Essen auch neue große Parks wie beispielsweise den Krupp-Park im ThyssenKrupp Quartier.