Barrierefreiheit

Barrierefreiheit-Bild

EVAG für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste

Der Essener Verkehrs-AG (EVAG) ist es ein besonderes Anliegen, dass Menschen, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, dennoch den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nutzen können. Aus diesem Grund ist die EVAG auch in diversen Arbeits- und Projektgruppen in Essen vertreten. Die Zusammenarbeit mit Stadtvertretern, Behindertenverbänden und sonstigen Institutionen trägt Früchte. So sind beispielsweise im Nahverkehrsplan der Stadt Essen die Belange mobilitätseingeschränkter Personen (Senioren, behinderte Menschen, Mütter mit Kinderwagen etc.) berücksichtigt und fest verankert worden. Über allem steht ein langfristiges Ziel: barrierefreier ÖPNV.

Gegenwärtig und zukünftig setzt die EVAG alles daran, um dieses Ziel zu erreichen.
So sind die Bahnhöfe Essen Hauptbahnhof und Steele S in den Jahren 2009 und 2010 sehr aufwendig umgebaut worden. Aufzüge, taktile Wegführungen, Induktionsanlagen und weitere akustische Informationshilfen erleichtern die Orientierung und verbessern die Wegeführung.

Auch die Fahrzeuge der Essener Verkehrs-AG werden peu à peu den Bedürfnissen mobilitätseingeschränkter Fahrgäste angepasst:
Im Stadtbahn-Bereich werden seit mehreren Jahren die Haltestellen mit mobilitätsgerechten Zugängen versehen. Dabei ist ein stufenloser Zugang von der Straßenebene zu den Bahnsteigen berücksichtigt worden. Derzeit sind rund 80 Prozent der Essener Stadtbahnhaltestellen stufenlos bis zum Bahnsteig durch Rampen und Aufzüge zugänglich. Leider ist das Problem des variierenden Höhenunterschiedes zwischen Bahnsteig und Fahrzeugboden nach wie vor vorhanden. Laut Richtlinien der Technischen Aufsichtsbehörde ist vorgesehen, dass das Niveau des Fahrzeugbodens selbst bei hoher Fahrgastbelastung nicht unterhalb der Bahnsteigkante liegen darf. Sie sehen: Das Problem der variierenden Ein- bzw- Ausstiegshöhe ist von der EVAG nur in einem sehr geringen Maß beeinflussbar. Dennoch werden wir auch zukünftig daran arbeiten, den Zugang zu unseren Stadtbahnen zu vereinfachen.

Im Trambereich werden derzeit noch Hoch- und Niederflurstraßenbahnen eingesetzt. Zurzeit sind 34 Niederflurfahrzeuge auf den Linien 103, 105 und 109 für die EVAG im Einsatz, was 37% der der Straßenbahnfahrzeuge entspricht. Zusätzlich werden auch die Tram-Haltestellen nach und nach barrierefrei umgebaut. Aufgrund des baulichen Aufwandes brauchen diese Umbauten allerdings viel Zeit. So ist beispielsweise nach längerer Umbauphase an der Tram-Haltestelle „Moltkestraße“ ein stufenloser Einstieg möglich.

Auch die Busflotte der EVAG konnte in den vergangenen Jahren Schritt für Schritt modernisiert werden. Seit nunmehr zehn Jahren werden auf allen Linien Niederflurfahrzeuge eingesetzt! Das Ein- und Aussteigen wird dadurch erleichtert, dass die Fahrzeuge sich zu einer Seite absenken können (Kneeling). Zusätzlich sind sie mit fest installierten Klapprampen ausgestattet. Die Busse sind -den EU-Richtlinien gemäß- mit zusätzlichen Einrichtungen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste ausgestattet.

Seit November 2005 bietet die EVAG darüber hinaus einen Begleitservice für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste an. Auch diverse Bustrainings für Senioren und Kinder tragen dazu bei, dass der Sicherheit im ÖPNV Rechnung getragen wird.

Sicherlich ist die EVAG noch nicht in allen Bereichen perfekt. Wir setzen aber auch vor dem Hintergrund der uns auferlegten Konsolidierungsmaßnahmen alles daran, die Qualität unseres Nahverkehrs stetig zu verbessern.

Störungen von Aufzügen und Fahrtreppen

  • Die Fahrtreppe 6 am Bahnhof Altenessen (von der Verteilerebene zum Bahnsteig auf der Seite Richtung Kaiser-Wilhelm-Park) ist bis auf Weiteres außer Betrieb.

    Wir bitten um Ihr Verständnis.

Eingeschränkte Mobilität

Umfassende Informationen können Sie hier herunterladen (PDF, 67 KB).

Barrierefreie Ausstattung U-Stadtbahn-Haltestellen

Eine tabellarische Übersicht können Sie hier herunterladen (PDF, 29 KB).

Senioren- und behindertengerechter ÖPNV in Essen

Den Bericht des Ausschusses für Soziales, Arbeit und Gesundheit (ASAG), Stand Juni 2011, können Sie hier herunterladen (PDF, 2 MB).